Einlegesohlen bei Senkfüßen

Fehlstellungen an den Füßen sind längst zu Volkskrankheiten avanciert. Insgesamt kommen sie sogar häufiger vor als ein gesunder Fuß. Den haben nämlich nur knapp 20 % der Deutschen. Alle anderen leiden an etwa einem Platt-, Hohl- oder Senkfuß.

Vor allem Menschen, die sich sehr viel bewegen müssen, leiden besonders häufig unter einer Fehlstellung der Füße. Um einer Fehlstellung des Fußes, wie zum Beispiel einem Senkfuß entgegenzuwirken, sind dafür entworfene Einlegesohlen eine sehr gute Wahl. Da bei einem Senkfuß auch die Innenseite des Fußes beim Gehen den Boden berührt (sog. Plattfüße), was normalerweise nicht der Fall sein sollte, da dies den Fuß instabil werden lässt, sind Einlagen, die bei Senkfüßen eingesetzt werden können, in der Regel mit einer Auswölbung versehen. Um die Füße zu entlasten, sind Einlegesohlen, die für Senkfüße entworfen wurden, stark gepolstert, sehr weich und verfügen über eine Pelotte direkt unter der Fußwölbung. Einlegesohlen, die für Senkfüße verwendet werden, können aus verschiedenen Materialien sein. Sehr verbreitet für die Behandlung von Senkfüßen sind Einlegesohlen aus Leder und Geleinlagen.

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Diese Einlagen sind mit knapp 25 Euro dem mittleren Preissegment zuzuordnen. Sie sind in drei verschiedenen Höhen verfügbar und eignen sich u.a. für Spreiz-, Senk- und Plattfüße. Neben der Auswölbung, die einen Senkfuß stabilisiert, sind die Polster am Vorderfuß und der Ferse besonders weich, um die Füße zu entlasten.

Die Einlagen sind auf der Unterseite rutschfest und saugen Feuchtigkeit auf. Da sie zum großen Teil aus Kork bestehen, sind sie lange haltbar. Eingeteilt werden sie in Schuhgrößen, sind daneben aber noch in je unterschiedlichen Breiten verfügbar.

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Diese Einlegesohlen füllen nicht den gesamten Schuhboden aus, sondern werden nur unter die Innenseite des Fußes gelegt. Mit knapp 10 Euro sind sie relativ günstig. Sie bestehen aus Silikon und sind daher angenehm zu tragen. Sie lassen sich am Schuh befestigen, sind wasch- und somit wiederverwertbar. Da sie dünn sind, kann man sie sogar in Ballerinas einsetzen. Sie sind in lediglsich einer Größe verfügbar, die aber sowohl Erwachsenen und Kindern passt.

Gerade wenn die Schuhe dann den ganzen Tag über getragen werden, bewahrt das den Körper vor einer Verschlimmerung der Fehlstellung. Sofern der Betroffene noch relativ jung ist, wirkt sich das auch auf die Knie aus. So sind sie nämlich noch fähig, ihre Form zu verändern und durch die Belastung der Außenkante werden X-Beine ausgeglichen.

Allerdings sacken die Füße wieder in ihre ursprüngliche Haltung zurück, wenn die Schuhe wieder ausgezogen werden. Daher sollte diese Methode nur als unterstützende Therapie Verwendung finden.

Was ist ein Senkfuß?

Ein gesunder Fuß berührt den Boden an drei Stellen: Dem Fußballen, der Ferse und der Außenseite. Hierdurch wir gewährleistet, dass das Kniegelenk nicht nach innen kippt, sondern relativ gerade steht. Eben das wird beim Senkfuß zum Problem. Er hat auch an der Innenseite Kontakt mit dem Untergrund. Normalerweise wird das verhindert, indem die Muskulatur ausreichend kräftig ist, um den Fuß zu stabilisieren, doch fehlt diese Kraft beim Senkfuß.

Dies kann genetischen Ursachen zugrundeliegen – haben die Eltern einen Senkfuß, so steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst daran zu leiden – oder durch einen Mangel an Bewegung bedingt sein. Teils sind auch angeborene Fehlstellungen verantwortlich. Gefährdet sind daneben vor allem diejenigen, die ihre Füße andauernd überbelasten. Hierunter fallen beispielsweise Fabrikarbeiter oder Übergewichtige.

In solchen Fällen leiern die Bänder nach und nach aus und der Fuß verliert an Stabilität. Übrigens kann sogar eine Schwangerschaft einen Senkfuß verursachen, da nun das Gewicht des Säuglings zusätzlich den Körper belastet. Und auch alte Menschen sind anfälliger für einen, weil ihre Muskulatur sukzessive schwächer wird.

Der Begriff Plattfuß ist nicht gleichbedeutend mit dem Senkfuß, sondern bezeichnet eine extreme Form des Senkfußes, der aber nur bei knapp 5 % der Deutschen auftritt. Darüber hinaus wird teils gleichzeitig ein Knickfuß diagnostiziert. Bei diesem Leiden kippt die Ferse nach innen weg, wodurch sie nicht mehr im 90° Winkel zur Achillessehne steht und somit zu einer Überbelastung der Bänder führt.

Folgen des Senkfußes

Ein Senkfuß wirkt sich auf den gesamten Gang aus. Aufgrund der Fehlstellung fällt es Betroffenen schwerer, über die Zehen abzurollen. Durch diesen kantigen Gang wird bei jedem Schritt vergleichsweise mehr Energie verbraucht. Letztlich resultiert das in einer schnelleren Ermüdung.

Belastet man den Körper etwa während einer langen Wanderung, kann es sogar zu Krämpfen oder Schmerzen an der Muskulatur kommen. Teils tritt daneben noch ein stechendes Gefühl in den Sehnen auf.

Und selbst wenn die zurückgelegten Strecken nicht übermäßig lange sind, verursacht der Senkfuß manchmal Beschwerden. Der Grund hierfür liegt in der Fehlstellung der Knochen. Bleibt sie zu lange unbehandelt, entwickelt man schlimmstenfalls X-Beine und die Knie fangen an zu schmerzen. Dies hat auch einen negativen Effekt auf den Rücken. Teils kann es infolgedessen zu Bandscheiben- und Rückenproblemen kommen.

Therapie mit Einlagen

Eine sehr weit verbreitete Therapie von Senkfüßen, die auch von den Krankenkassen größtenteils übernommen wird, ist die Schuheinlage. Bestenfalls werden sie beim Orthopäden bestellt. Dort steigt man mit dem Fuß auf ein nachgebendes Schaumbett, das einen genauen Abdruck des Fußes kreiert. Nach diesem Plan werden dann die Einlagen hergestellt.

Einlagen lassen sich zwar auch einfach online kaufen, doch sind diese Modelle nur nach Schuhgröße eingeteilt und nicht individuell angepasst. Orthopädische Einlegesohlen füllen dagegen genau die Stellen aus, die eine gesunde Haltung sicherstellen. Dies funktioniert über harte Ausbuchtungen, die den Fuß in der gewünschten Position fixieren.

Andere Therapien bei Senkfuß

Nachhaltiger wirken dagegen gymnastische Übungen. Diese vermittelt normalerweise ein Physiotherapeut. Alternativ dazu findet man auch online einige Anleitungen. Beispielsweise steht man dabei auf den Zehen und verteilt das Gewicht abwechselnd vom einen Fuß auf den anderen. Solche Übungen zielen alle darauf ab, die Muskeln bei der Verstrebung von Ferse und Vorderfuß zu stärken. Wendet man sie regelmäßig an, so wird die Anstrengung, den den Fuß in der gesunden Position zu halten, sukzessive immer kleiner, bis diese Haltung vom Muskelgedächtnis gespeichert und ab sofort automatisch eingenommen wird. Am besten verlangt man sich hierbei anfangs nicht zu viel ab, da ansonsten Schmerzen entstehen können.

Eine gute Übung ist daneben das Barfußlaufen. Dadurch greift der Fuß nämlich nicht auf die Stütze von Schuhen zurück und muss sich durch reine Muskelkraft selbst aufrecht halten.

Sollte die Fehlstellung durch die Sehnen verursacht sein, werden darüber hinaus noch weitere Therapien verschrieben. Schließlich ist die Ursache dabei meist eine entzündete Sehne, die beispielsweise mit Ibuprofen oder Ultraschall behandelt werden kann. Scheitern diese Maßnahmen, ist eine Operation nötig, bei der die entzündeten Stellen aus dem Gewebe geschnitten werden.

In besonders schlimmen Fällen, wird auch direkt am Fuß oder an den Knien operiert. Bei Ersterem kann der Knochen außen verlänger werden oder man verschiebt die Ferse, was den Zug der Sehen verbessert. Solche Eingriffe sind zwar verhältnismäßig oft erfolgreich und lösen das Problem nachhaltig, allerdings ist kann der Fuß danach lange nicht belastet werden.

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